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Der Chor

 
MonteverdiChor München 2011Der MonteverdiChor München wurde 1991 von Konrad von Abel mit dem Ziel ins Leben gerufen, sowohl bekannte als auch selten aufgeführte A-cappella-Chorliteratur mit versierten Sängerinnen und Sängern in detaillierter Arbeit einzustudieren. Innerhalb kurzer Zeit erwarb sich das Ensemble mit seinen rund 25 Mitgliedern einen hervorragenden Ruf als Interpret von Kompositionen aus allen Musikepochen.

Einer regen Konzerttätigkeit in Bayern folgten bald Einladungen ins In- und Ausland sowie zu verschiedenen Musikfestivals. So gastierte der MonteverdiChor München 1995 im Rahmen einer Frankreich-Tournee auf Einladung des Goethe-Instituts in der Oper von Lyon, 1996 anlässlich der 11. Deutschen Chorkonzerttage in Schwerin und 2003 im Ca' Rezzonico in Venedig. 

Weitere Konzertreisen führten den Chor unter anderem nach Freiburg, Strasbourg, Ulm, Heilbronn, Erfurt, Torgau, Wittenberg, Berlin, Potsdam, Dresden, Bad Doberan, Lübeck, Kiel und Flensburg. Im Jahre 2008 wurde er für das Deutsche Chorfestival in Kassel ausgewählt sowie für drei Auftritte in die Thomaskirche zu Leipzig eingeladen. Im Frühjahr 2010 fand eine Konzertreise nach Florenz und Südtirol statt.

Alljährlich wirkt der Chor außerdem bei einem internationalen Chordirigierkurs unter Leitung von Konrad von Abel mit, der von der französischen Association Celibidache veranstaltet wird.

Das Repertoire des Chores umfasst geistliche und weltliche Werke aus fünf Jahrhunderten von Josquin über Lasso, Gabrieli, Monteverdi, Schütz, Bach, Mendelssohn, Bruckner, Brahms, Debussy, Kodály, Kaminski, Howells, Poulenc, Distler und Britten bis hin zu zeitgenössischen Komponisten wie Anders Eliasson und Peteris Vasks. Der Chor singt alle Werke in der Originalsprache.

Als charakteristisch für den MonteverdiChor werden von Zuhörern und in Pressebesprechungen übereinstimmend neben der fesselnden und intonationssicheren Gesamtdarstellung ein transparentes Klangbild sowie die filigran erarbeitete Werkstruktur genannt, die nie zum Selbstzweck geraten, sondern immer im Dienste der großen musikalischen Form stehen.